Ausgangslage

Die Schweizer Armee bezieht IT-Dienstleistungen bei dem Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT als Service Provider. Die Benutzer können Software in einem Portal bestellen für ihre Clients. Eine Kategorie davon sind Fachanwendungen, bspw. ein Tool für Zeichnungen oder für die Wartung von Fahrzeugen, welche individuell auf den Arbeitsplatz Clients laufen. In der Fachsprache der Bundesverwaltung wird auch von Software Schale 3 gesprochen. Unser Auftrag ist das Request- und Lizenz-Management sowie die Optimierung und Strukturierung der Zusammenarbeit zwischen der Schweizer Armee und dem BIT als Service Provider für die Software Schale 3.

Ziele

  • Kanalisierung und Koordination aller Bestellungen für die Militärverwaltung der gesamten Schweizer Armee über einen Kanal
  • Analyse, Priorisierung und Umsetzung von Handlungsfeldern
  • Aufbau eines Lizenz-Managements für die Software Scchale 3
  • Etablierung eins nachhaltigen Request-Managements bzw. Anforderungsmanagements
  • Identifikation und Realisierung von Sparpotentialen

Die dalix hat sich nicht nur auf den Aufbau und die Umsetzung des Managements von Software Schale 3 fokussiert, sondern explizit auch Problemstellungen adressiert und Optimierungen abgeleitet.”

J. Nessier / Chef BITS Application Services

Vorgehen

Zuerst wurde in Workshops und in Gesprächen zusammen mit dem BIT und der Schweizer Armee die Potentiale identifiziert und daraus Handlungsfelder definiert. Die definierten Handlungsfelder beschreiben, wie Software Schale 3 klar, nachvollziehbar und verlässlich gesteuert wird.

Im ersten Handlungsfeld geht es um den Eingangskanal. Hier werden die Abläufe festgelegt, mit denen die Software und Lizenzen bestellt, angepasst oder gekündigt werden. Dafür wird ein zentrales Bestellportal im internen Service Management Tool aufgebaut. Die Leistungsbezüger können dort Software und Lizenzen einfach anfordern oder ändern.

Das zweite Handlungsfeld betrifft das Financial-Management, das Reporting und das Lizenz-Management. Ziel ist es, Kosten transparent zu machen und besser zu steuern. Dazu werden Auswertungen aufgebaut, die zeigen, welche Software genutzt wird und welche Ausgaben entstehen. Das schafft eine verlässliche Grundlage für Entscheidungen.

Im dritten Handlungsfeld stehen Paketierung und Testing im Fokus. Es wird geregelt, wie Softwarepakete erstellt, geprüft und bereitgestellt werden. Das BIT und die Schweizer Armee arbeiten dabei eng zusammen, damit die Software stabil funktioniert und den Anforderungen entspricht.

Das vierte Handlungsfeld umfasst den Betrieb. Hier geht es um den laufenden Betrieb der Software Schale 3 Pakete. Dazu zählen Überwachung, Pflege und klare Zuständigkeiten, damit die Software zuverlässig verfügbar bleibt und Störungen rasch behoben werden.

Ergebnis und Wirkung

Mit dem aufgebauten Request- und Lizenz-Management erhält die Schweizer Armee eine klar strukturierte Steuerung für Software Schale 3. Bestellungen, Änderungen und Kündigungen laufen über einen zentralen Kanal und sind jederzeit nachvollziehbar. Nutzung, Lizenzen und Kosten werden transparent ausgewertet und bilden eine belastbare Grundlage für Entscheidungen. Dadurch werden Anfragen gezielter priorisiert, Lizenzen bewusster eingesetzt und Sparpotenziale sichtbar. Die klare Rollenverteilung und abgestimmten Prozesse verbessern die Zusammenarbeit mit dem BIT und sichern einen stabilen Betrieb der Fachanwendungen.

Die Mehrwerte kurz zusammengefasst:

  • Zentraler Zugriff auf alle Bestellungen, Änderungen und Kündigungen von Software Schale 3
  • Einheitliche Datengrundlage für Armee und BIT
  • Transparenter Überblick über Nutzung, Lizenzen und Kosten im Tagesgeschäft
  • Klar definierte Prozesse reduzieren Rückfragen und manuelle Abstimmungen
  • Schnellere Entscheidungen durch jederzeit verfügbare und nachvollziehbare Informationen

 Ihr Ansprechpartner

Thomas Akermann